Pädagogische Ziele


Ziele meiner pädagogischen Arbeit sind nicht nur die Pflege und Betreuung der Kinder, sondern auch die individuelle Förderung der sprachlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten sowie die Bewegungserziehung.

 

Die Kinder sollen durch meine Arbeit Werte, Regeln und Normen vermittelt bekommen.

Sie haben in Gesprächen die Möglichkeit, über ihre Befindlichkeiten, Ängste, Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, um darauf individuell einwirken zu können. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Lernangeboten, Mahlzeiten und Ritualen sind für die positive Entwicklung der Kinder sehr wichtig.

 

Jedes Kind ist einzigartig und durch seine Einzigartigkeit entwickelt es besonders in den ersten Lebensjahren seine eigene Persönlichkeit, seine eigenen Interessen

und ein eigenes Verständnis 

unserer Welt.

 

In ihrem Streben nach Selbstständigkeit unterstütze ich die Kinder, ohne sie jedoch zu überfordern. Was und wieviel ein Kind selbstständig tun kann, ist für mich in erster Linie von der individuellen Entwicklung und vom Vertrauen des Kindes in die eigenen Fähigkeiten und nicht alleine vom Alter abhängig.

 

Die Kinder dürfen bei mir vieles alleine ausprobieren, natürlich aber nur, soweit sie es selbst wollen und dazu schon in der Lage sind. Ich bin selbstverständlich immer dabei, um bei Bedarf zu helfen.

 

Zur Förderung der grobmotorischen Entwicklung stelle ich meinen Tageskindern Gegenstände zur Verfügung , die sie zu verschiedenen Bewegungsarten herausfordern, z. B. Fahrzeuge, Rutsche, Bällebad, Schaukel usw.

Wir werden uns viel an der frischen Luft bewegen, spazieren gehen,

aber auch Sport-, Bewegungs- und Wahrnehmungsspiele machen.

 

 

Um die feinmotorische Entwicklung zu unterstützen, biete ich den Kindern z. B. Bausteine, Bälle, Papier und Stift an.

Wir werden zusammen tuschen, kneten, malen, schneiden, kleben, u.v.m.

Die Kinder lernen in den ersten 3 Lebensjahren sich zu artikulieren. Da dies durch Nachahmung geschieht, fördere ich sie, indem ich sehr viel mit ihnen rede und mein Tun auch bei den Kleinsten schon sprachlich begleite.

Dadurch verbindet sich beim Kind die sinnliche Wahrnehmung mit den dazugehörigen Begriffen.

Es versteht meine Äußerung, auch wenn es noch nicht in der Lage ist, die gehörten Begriffe selbst auszusprechen.

Bücher begleiten uns jeden Tag, wir lesen Geschichten und besprechen Bilder. Die Fantasie wird angeregt, die Sprachentwicklung wird weiter ausgeprägt.

 

Es ist mir ein großes Anliegen, das Sozialverhalten der Kinder zu fördern. Das geschieht durch gemeinsames Spielen und diverse Aktivitäten wie z.B. Tisch decken, Spazieren gehen und Kuchen backen.

Im alltäglichen Beisammensein motiviere ich die Kinder zu gegenseitiger Hilfestellung und Rücksichtnahme und helfe ihnen, Konflikte angemessen zu lösen. Ich unterstütze sie bei der selbstständigen Kontaktaufnahme zu anderen Kindern und beim Knüpfen erster Freundschaften.

 

Ich lege viel Wert auf Bewegung im Freien und das Kennenlernen der Natur und werde daher mit den Kindern draußen im Garten oder auf Entdeckungstour in der Umgebung sein, um mit ihnen die Natur zu erforschen. Im Freien gibt es viele Eindrücke, die für die kognitive Entwicklung eines Kindes sehr anregend sind, da auch hier wieder alle Sinne angeregt werden.


Qualifizierung & Weiterbildung

- Kind-Eltern-Tagespflegeperson/

Wie gestalte ich den Bildungsalltag

-Streiten, Grenzen, sich vertragen

-Maria Montessori Pädagogik in der Kindertagespflege

-Der lange Weg zum kurzen "Nein"

-Verhaltens-"orginelle" Kinder in der Kindertagespflege

-Kreativer Tanz

-Ganzheitliche Lernangebote für 0-3 Jährige

-Ernährung in der Kindertagespflege

-Erste Hilfe am Kind